Wiek

Auf der schönen Ostseeinsel Rügen direkt am Wieker Bodden auf der Halbinsel Wittow ist der der geschichtsträchtige Seefahrerort Wiek zu finden. Umgeben von einer malerischen Landschaft und den schönsten Ausflugszielen lädt der Ort Wiek seine Gäste zum Verweilen und einem erholsamen Urlaub ein. Warum also nicht mal die Ferienwohnung verlassen und nach Wiek fahren?

Erstmals wurde Wiek 1165 als Vikr urkundlich erwähnt. Der Name änderte sich mehrmals in den kommenden Jahrhunderten bis er endgültig seine heutige Form und Bedeutung behielt. Die verschiedenen Namen wiesen darauf hin, dass durch die Bevölkerung vor allem Wiesenbienenwirtschaft als Grundlage des Erwerblebens betrieben wurde.
Im 14. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche St. Georg, ein dreischiffiges Backsteingebäude erbaut.
Um das Jahr 1453 trieben die Vitalienbrüder, unter dem Kommando von Klaus Störtebeker und Gödeke Michels, den wohl bekanntesten Piraten im Ostseebereich, in der Gegend um Wiek sehr aktiv ihr Unwesen.

Im Jahre 1819 galt Wiek auf der Insel Rügen als das größte Dorf. Im 19. Jahrhundert  wurden viele Gebäude errichtet, die auch heute noch das Bild der Ortschaft prägen. Zum Beispiel wurde 1890 mit dem Bau des berühmten Kreidehafens begonnen und eine Schienenstrecke der Kleinbahn gebaut, um den Kreidetransport aus den Kreidebrüchen beim Kap Arkona erheblich zu erleichtern.

Ein weiteres Denkmal aus dieser Zeit ist die nie fertig gestellte und benutzte Kreidebrücke, die seit 1915 als Wahrzeichen des Ortes gilt.

Im 19. Jahrhundert war der Hafen von Wiek einer der bedeutendsten Häfen der Insel Rügen. Von hier aus wurden nicht nur verschiedene Handelsgüter verschifft, sondern es gab auch diverse Schiffsverbindungen nach Hiddensee, Stralsund und anderen Häfen der Insel Rügen, die nicht nur von den Einwohnern sondern vor allem von der stetig wachsenden Zahl an Urlaubsgästen genutzt wurden. Im Jahre 2003 wurde der Wieker Hafen rekonstruiert und zum Segler- und Ausflugshafen umgebaut.