Trent

Die Ortschaft Trent ist in der Nähe des Udarser Wiek, inmitten Westrügens zu finden. Als Besonderheit ist zu sagen, das Trent an der alten und historischen „Heringsstraße“ liegt, einer Handelsstraße die von Stralsund aus über Samtens, Gingst und Kluis bis auf die Halbinsel Wittow führte.

Bereits seit den Anfängen des 14. Jahrhunderts war der Ort Trent ein wichtiges Agrar- und Handelszentrum, was seine Lage an der „Heringsstraße“ begünstigte. Trent ist auch heute noch ein typisches bäuerliches Dorf mit einer jahrhundertealten Tradition des Ackerbaues und der Viehzucht, dessen Haupterwerb immer noch in der Landwirtschaft liegt. Durch die ansteigende Beliebtheit vom Urlaub auf dem Land, entwickelt sich der Wirtschaftszweig des Tourismus auch hier allmählich.

Durch den Bau der romanischen Pfarrkirche St. Katharinen im 14. Jahrhundert und dem dazugehörigen Küsterhaus gehört Trent mit zu den ältesten Kirchdörfern der Insel Rügen.

Die Gemeinde Trent wird an drei Stellen von Wasser eingegrenzt, im Norden durch den Wieker und Breetzer Bodden, im Osten durch den Neuendorfer Wiek und ein kleiner Teil grenzt an die Udarser Wiek.

Es gibt von Trent aus sehr schöne Wander- und Radwandermöglichkeiten und einem Bad in den umliegenden Bodden steht nichts im Wege. Badestellen in nächster Nähe findet man in Schaprode und in Poggenhof, wo man die wenigen Sandstrände der normalerweise sehr Schilfreichen Ufer Westrügens findet. Hier macht vor allem das Baden den kleinen Urlauber richtig Spaß, da man hier in den seichten Boddengewässern ausgiebig toben kann. Wer jedoch gern das Bad in der offenen Ostsee bevorzugt, sollte sich an den langen Sandstrand der „Schaabe“ begeben, die man über die Wittower Fähre, Wiek und Juliusruh erreichen kann. Wer gern Wassersport betreibt, hat dazu genügend Gelegenheiten in und um Schaprode und vor allem auf der Insel Ummanz.

Eine besondere Sehenswürdigkeit der Gegend ist das Gutshaus (Schloss) Liebnitz, ein um 1912 erbauter zweigeschossiger Backsteinbau in einem expressionistischen modernen Stiel. Zu dem Gutshaus gehören weitreichende Stallungen und ein Mausoleum, das im griechischen – antiken Stil erbaut wurde.