Neuenkirchen

Der Ort Neuenkirchen befindet sich im Nordwesten der Insel Rügen. Vermutlich fand ab dem Jahr 600 eine Besiedelung der Gegend um Neuenkirchen und die Gründung des Ortes durch die Slaven statt. Bis zur Errichtung der Neuen Kirche Anfang des 14. Jahrhunderts, wurde der Name mehrmals geändert. Letztendlich blieb es dann bei der heutigen Version.

Wenn man seinen Urlaub in der Gegend um Neuenkirchen verbring, ist dies ein Zusammenspiel zwischen einem Urlaub am Meer und auf dem Lande. Weite Bereiche Westrügens werden auch heute noch Landwirtschaftlich genutzt.

Die landschaftliche Vielfalt von der Neuenkirchen eingegrenzt wird, die Steilküste zum Lebbiner Bodden und der Halbinsel Lebbin, dem Tetzitzer See und dem Jasmunder Bodden, ziehen Besucher, die die Ruhe und die Abgeschiedenheit der freien Natur bevorzugen, magisch an. Viele Bereiche im Nordwesten der Insel Rügen sind Naturschutzgebiete. Der Artenreichtum in den Naturschutzgebieten an Pflanzen und Tieren ist sehr groß und ein Ausflug zur Erkundung der Gegend um Neuenkirchen ist zu jeder Jahreszeit zu empfehlen. Hier kann man vor allem in den Herbstmonaten Kraniche und Wildgänse beobachten. Aber auch ein Ausflug zum Hoch Hilgor bietet Aufschlussreiche und erholsame Momente. Hier befindet sich der Grümbke-Turm, ein hölzerner Aussichtsturm, von dem man bei guter Sicht nicht nur die Insel Hiddensee sondern gar das Kap Arkona erblicken kann.

Aber auch Kunst-, Architektur- und Sportliebhaber kommen in der Gegend um Neuenkirchen auf ihre Kosten.

Der gotische Backsteinbau der Maria-Magdalena-Kirche in Neuenkirchen beherbergt die älteste Glocke Rügens.

Das Kulturgut Liddow, ein Gutshof aus dem 19. Jahrhundert, ist vor allem für alle Kunstliebhaber ein kleiner Geheimtipp, der Maler Reeckmann nutzt die Gebäude als Werkstatt und Galerie.

Am Breetzer Bodden ist das Hafendorf Vieregge mit einem neuen Jachthafen zu finden, ein Muss für alle Wassersportler und für alle Reitsportfans ist das Trakehner Gestüt im Gut Tribbevitz die erste Adresse.