Fischerdorf Vitt

Wer schon einen Ausflug zum Kap Arkona macht, der sollte auf jeden Fall auch das kleine Fischerdorf Vitt besuchen. Denn hier kann man die Seele noch so richtig baumeln lassen. Das kleine Dorf steht unter Denkmalschutz und bietet einen kleinen Einblick in das Leben der Fischer. Früher war Vitt der Anlegeplatz für die Fischer der Insel. Hier wurde der Fang an Land gebracht und entsprechend dann auch verarbeitet. Schon zur Zeiten der Slawen war Vitt der Mittelpunkt des Fischfanges. Auch wenn hier erst einmal das Recht eingeräumt werden musste, dass die Fischer auch wirklich fischen dürfen. Doch heute ist dies alles längst vergessen. Denn heute lebt das Dörfchen nicht mehr vom Fischen, sondern bietet den Besuchern einen atemberaubenden Blick auf eine wunderschöne Natur und die Möglichkeit den Alltag zu vergessen.

Die Sehenswürdigkeiten von Vitt

In Vitt wartet als Sehenswürdigkeit die sechseckige Uferkapelle. Diese wurde von 1806 bis 1816 erbaut. Der Grund für den Bau waren die Uferpredigten des Altenkirchener Pastors Ludwig Gotthard Kosegarten. In den kleinen Fischerhütten fanden die ganzen Besucher keinen Platz mehr und so musste eine entsprechende Kapelle gebaut werden. Die reetgedeckten Fischerhäuser des kleinen Dorfes sind aber ebenfalls immer einen Besuch wert. Und wer einfach mal die Ruhe genießen möchte, kehrt in dem kleinen Hafen ein. Hier warten zahlreichen kulinarische Genüsse, die man auf jeden Fall mal erlebt haben muss.

Das Fischerdorf Vitt kann jedoch nicht mit dem Auto erreicht werden. Wer sich allerdings nicht zu Fuß auf den Weg machen möchte, hat die Möglichkeit die Arkona-Bahn zu nutzen. Diese verkehrt nicht nur zwischen dem Parkplatz und dem Kap, sondern macht auch einen kleinen Schlenker in Richtung Fischerdorf.